Den Planeten heilen, uns selbst heilen: Ein Postwachstumsansatz für die öffentliche Gesundheit

Den Planeten heilen, uns selbst heilen: Ein Postwachstumsansatz für die öffentliche Gesundheit

Ein im Januar 2025 in The Lancet veröffentlichter Artikel, der in einem LinkedIn-Newsletter enthalten war von Donna Okell hat mich zu diesem Beitrag inspiriert. Es erinnerte mich auch an einige Interviews, die wir in den letzten Jahren mit Gästen geführt haben und die sich mit Themen befassen, die mit diesem übergreifenden Thema in Zusammenhang stehen. Auf einige davon beziehe ich mich.

Eine beeindruckende Sammlung von Professoren, die mit Instituten verbunden sind wie ICREA, Barcelona, ​​Spanien, Institut für Internationale Ungleichheiten, London School of Economics und Politikwissenschaft, London, UK, und andere stellen ihre Gedanken und Erkenntnisse in Postwachstum: Die Wissenschaft vom Wohlbefinden innerhalb der planetaren Grenzen

ökologische Gesundheit und menschliche Gesundheit

They discuss how the escalating climate crisis poses profound challenges to human health, necessitating a reevaluation of our economic paradigms to ensure both environmental sustainability and public well-being. The concept of “post-growth” advocates for shifting away from the traditional emphasis on economic expansion, focusing instead on achieving societal well-being within the Earth’s ecological limits.

Dieser Ansatz findet zunehmend Anklang bei Gesundheitsexperten und politischen Entscheidungsträgern, die die Verflechtung zwischen ökologischer und menschlicher Gesundheit erkennen.

Postwachstum und seine Bedeutung für die Gesundheit verstehen

Post-growth challenges the conventional belief that continuous economic growth is synonymous with societal progress. It emphasises ecological balance, equitable resource distribution, and prioritising health and well-being over financial metrics. In the context of public health, this perspective underscores a core truth: a healthy population depends on a healthy planet. Environmental degradation—driven by relentless economic pursuits—has direct and indirect adverse effects on human health.

Klimawandel: Eine vielschichtige Gesundheitsbedrohung

The health implications of climate change are extensive and well documented.

Klimawandel: Eine vielschichtige Gesundheitsbedrohung

  • Extreme Hitzeereignisse: Steigende Temperaturen erhöhen die Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen und führen zu hitzebedingten Erkrankungen und Todesfällen, insbesondere bei älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. (CDC )

  • Verschlechterung der Luftqualität: In wärmeren Klimazonen verstärkt sich die Luftverschmutzung, es kommt zu einer Zunahme von bodennahem Ozon und Feinstaub, der Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Probleme auslösen kann. (EPA)

  • Vektor-übertragene Krankheiten: Veränderte Klimamuster erweitern den Lebensraum von Krankheitsüberträgern wie Mücken und Zecken und begünstigen so die Verbreitung von Krankheiten wie Malaria und Borreliose. (Wikipedia )

  • Water and Food Security: Droughts, floods, and extreme weather events disrupt water and food systems, fuelling malnutrition and disease outbreaks. (AP Nachrichten)

  • Psychische Gesundheitsherausforderungen: Das Trauma und die Unsicherheit, die durch klimabedingte Katastrophen entstehen, tragen zu einer Zunahme von Angstzuständen, Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen bei. (Wikipedia )

Nachfolgend finden Sie Teil 4 der Serie mit Nadina Galle, einer weltweit anerkannten Expertin für Bäume und Natur in unseren Städten. Die gesamte Serie finden Sie hier unter Nadina Galle.

Dr. Nadina Galle

 

„Die Natur hat eine beruhigende und erholsame Wirkung. Sie kann unsere Stimmung, unsere kognitiven Funktionen und unser allgemeines Wohlbefinden verbessern – sie ist nicht nur ein Luxus, sie ist unverzichtbar.“ – Dr. Nadina Galle

Biophiles Design und Natur: Natürliche Verbündete im Übergang zur Gesundheit nach dem Wachstum

Eines der wirksamsten und doch wenig genutzten Instrumente der Postwachstums-Gesundheitsstrategie ist nature itself. Biophilic design—incorporating natural elements into urban and built environments—has proven benefits for both physical and mental health, and plays a role in climate resilience.

Nadina Galle

Niederlande, Amsterdam, 31
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Nadina Galle, PhD Ecological Engineer • Entrepreneur • TEDx & Keynote Speaker • #ForbesUnder30 • Enabling urban ecologists to apply today’s technology • #InternetofNature
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FOTO UND COPYRIGHT ROGER CREMERS

  • Reduzierung der städtischen Hitze: Green infrastructure like tree canopies, green roofs, and parks help to mitigate urban heat island effects, reducing exposure to dangerous temperatures. Research from the Naturschutz supports this as a climate adaptation strategy.

  • Verbesserung der Luftqualität: Die Vegetation filtert auf natürliche Weise Schadstoffe und Feinstaub und trägt so zur Reinigung der Luft bei. Die Weltgesundheitsorganisation cites poor air quality as one of the top threats to public health—something green spaces directly address.

  • Verbesserung des geistigen Wohlbefindens: Der Zugang zur Natur ist mit weniger Stress, niedrigeren Depressions- und Angstraten sowie einer verbesserten kognitiven Leistungsfähigkeit verbunden. Eine Studie aus dem Jahr 2021 in Wissenschaftliche Berichte fanden heraus, dass nur 120 Minuten pro Woche in natürlichen Umgebungen das allgemeine Wohlbefinden dramatisch verbessern (Wissenschaftliche Berichte).

  • Stärkung der Gesundheit der Bevölkerung: Biophilic places foster social connection and encourage physical activity—key drivers of community resilience. They’re especially vital in low-income areas where access to health-promoting spaces is often limited.

  • Low-Carbon Design: Nature-based solutions often replace energy-intensive infrastructure. Grüne Gebäude und nachhaltige Stadtplanung Reduzieren Sie die Emissionen und verbessern Sie gleichzeitig die Lebensqualität.

Heilige Naturstätten in Neuseeland

Post-growth thinking doesn’t just allow space for nature—it makes it central. Instead of designing cities for cars and consumption, we begin designing them for health, equity, and ecological integration.

Ein weiterer toller Gast zum Thema Design und Natur im Constructive Voices-Podcast war Dr. Julia Watson, Autorin und Harvard-Professorin.

„Wir vergessen, dass wir Bäume und Pflanzen zum Atmen brauchen … Wir sind Teil dieses unglaublich intelligenten Lebensnetzes. Und manchmal erleben wir in der Natur diese energiegeladenen Momente der Verbundenheit – genau diese soll Design wieder herstellen.“ Dr. Julia Watson

Unten können Sie das Interview mit Dr. Julia Watson hören.

Julia Watson Konstruktive Stimmen

Gesundheitsexperten führen den Ruf nach Veränderung an

Angesichts der tiefgreifenden Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit fordern Gesundheitsexperten zunehmend dringende Systemänderungen. In Großbritannien Gesundheitsallianz zum Klimawandel (UKHACC) brings together major health institutions to push for climate action, framing it as a public health necessity. With over 650,000 healthcare professionals represented, the message is clear: mitigating climate change is health work.

Gesundheitssysteme im Hinblick auf Klima und Gesundheit neu denken

To meet the demands of a changing climate, health systems are integrating sustainability and resilience into their frameworks.

  • Klimaresiliente Infrastruktur: Krankenhäuser werden nachgerüstet oder so gebaut, dass sie extremen Wetterbedingungen und Energieausfällen standhalten. (Reuters)

  • Lehrplanreform: Medical schools are embedding climate and health education to prepare future clinicians. Dr. Renee Salas, a leading voice in climate-health education, has helped shape new models for integrating these topics in medical training. (Wikipedia )

  • Nachhaltiger Betrieb: Krankenhäuser und Kliniken führen CO2-arme Verfahren ein: Sie senken ihren Energieverbrauch, reduzieren Emissionen und fördern Kreislaufsysteme bei Abfallentsorgung und Beschaffung. (EPA)

Mein nächster Podcast-Vorschlag ist: Jane Findlay: Wenn wir der Natur schaden, schaden wir unserer eigenen Gesundheit

“I think people are beginning to realize just how important our survival is and how dependent our survival is on nature. And anything we do to damage nature actually damages our own health.” Jane Findlay


Das Postwachstumsparadigma bietet mehr als nur eine Kritik der traditionellen Wirtschaftstheorie – es ist ein Rettungsanker für die Gesundheit des Planeten und der Menschheit. Indem sie den Fokus vom BIP auf echtes Wohlergehen verlagern, können Gesellschaften Systeme aufbauen, in denen Natur, Menschen und künftige Generationen gleichermaßen gedeihen.

Jane Findlay Konstruktive Stimmen

Natur ist in dieser Gleichung kein Luxus – sie ist grundlegend. Biophile Städte, grüne Gesundheitssysteme und ein gleichberechtigter Zugang zur Natur sind Teil einer neuen Gesundheitsinfrastruktur, die sowohl nachhaltig als auch gerecht ist. Gesundheitsexperten spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung dieser Vision – sie behandeln nicht nur die Symptome eines kranken Planeten, sondern tragen auch zur Heilung seiner Ursachen bei.

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