Teams für die Gestaltung des UNESCO-Welterbezentrums in Albanien in die engere Auswahl gekommen
Vier Teams unter der Leitung von Architekten aus Japan, Finnland, Frankreich und Großbritannien wurden in die engere Auswahl aufgenommen, um ein Besucherzentrum für den Butrint-Nationalpark zu entwerfen, einer UNESCO-Welterbestätte an Albaniens Ionischer Küste.
Auf der Stätte sind Überreste bedeutender Zivilisationen zu finden, von den alten Griechen und Byzantinern bis hin zur venezianischen und osmanischen Zeit.
Die Butrint Management Foundation und Malcolm Reading Consultants haben sich für Folgendes entschieden:
- Kengo Kuma & Associates (Japan) mit CHwB Albanien, YOKE, Esmeralda Agolli, Ervin Paci, Solaron Albanien, iMEPS Engineering & Consulting und R‑Team Engineering
- Lahdelma & Mahlamäki Architects (Finnland) mit Geometria Architektur, doxiadis+, Ralph Appelbaum Associates, Giorgos Papazafiriou und Sitowise
- Philippe Prost / AAPP (Frankreich) mit Michel Desvigne Paysagiste, William Van Andringa, Terrell Group, Eco + Construire und CL Technologie
- William Matthews Associates (UK) mit Barker Langham, Harris Bugg Studio, Structure Workshop und Atelier Ten.
Sie werden nun Konzeptentwürfe für das CO2-neutrale Besucherzentrum erstellen, das bei steigenden Besucherzahlen als Tor zum Park dienen soll.
Am Wettbewerb nahmen Teams aus 17 Ländern teil.
Die Finalisten erhalten für ihren Konzeptentwurf ein Honorar von 10,000 US-Dollar.
Sie werden den Standort Anfang 2023 besuchen und das neue Besucherzentrum soll 2025 eröffnet werden.
Malcolm Reading, Wettbewerbsleiter, sagte: „Das ist eine spannende Shortlist, eine einzigartige Mischung renommierter Architekten.
„Diese Praktiken haben nationale Meilensteine erreicht und bedeutende Auszeichnungen gewonnen. Der rote Faden ist ihre Sensibilität … sowohl beim Reagieren auf eine Umgebung als auch beim Erschaffen eines stimmigen Designs.“
Zu den Höhepunkten der Stätte zählen ein antikes epirotisches Theater, das Forum Romanum und ein frühbyzantinisches Baptisterium mit einem gut erhaltenen Mosaikboden sowie weitere Monumente aus der hellenischen, römischen, byzantinischen, angevinischen, venezianischen und osmanischen Zeit.
Der Nationalpark umfasst Hügel, Seen, Feuchtgebiete, Salzwiesen, Ebenen, Schilfgebiete und Küsteninseln.
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